Mitten im Wandel bei sich ankommen


Ein dreiteiliger Kurs mit Meditation und Mitgefühlspraxis an der VHS Koblenz

Das Leben besteht aus Wandlungen, im persönlichen Bereich oder in der Welt um uns herum. Manchmal sehnen wir sie herbei, manchmal machen sie uns Angst. Gegenwärtig erleben wir so viele Veränderungen, dass wir uns wünschen, jetzt wäre es doch eigentlich mal genug. Zwischen den kleinen und großen Krisen, vom Stress im Alltag bis zu den großen politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen, die wir gerade erleben, kann es leicht passieren, dass wir uns selbst verlieren und uns überfordert oder wie erstarrt fühlen. In diesem Kurs können Sie erfahren, mitten in all diesen Veränderungen bei sich selbst anzukommen. Das heißt, sich in Stille besinnen und erkennen, was Ihren eigenen einzigartigen Weg in dieser Welt ausmacht, Orientierung gewinnen, um gestärkt der Welt wieder neu zu begegnen.

In der Stille zur Ruhe kommen

Um in Stille zur Ruhe zu kommen, lernen Sie kurze Meditationen kennen, probieren sie direkt im Kurs aus und erfahren, wie sich diese leicht in den Alltag einbauen lassen. So können Sie herausfinden, welcher Zugang Ihnen liegt, und was Sie zu Hause weiterführen wollen. Diese Meditationen sind vom Buddhismus und anderen spirituellen Traditionen inspiriert. Sie können aber von allen geübt werden, ganz unabhängig von einer religiösen Zugehörigkeit. Auch sind Vorkenntnisse in Meditation oder Buddhismus nicht erforderlich.

Schwierigen Gefühlen mit Mitgefühl begegnen

In der Meditation merken wir oft deutlicher, was uns innerlich beschäftigt, zum Beispiel Sorgen oder Konflikte in der Familie, mit Freunden oder Kollegen. Dabei können uns auch unsere Vorurteile und unsere weniger geliebten Seiten begegnen. Oft versuchen wir, solche Gefühle schnell loszuwerden, sie zu übergehen oder gegen sie anzukämpfen. Sie werden jedoch einen anderen Weg lernen, wie Sie diesen Gefühlen begegnen können, nämlich mit Mitgefühl. In der buddhistischen Symbolwelt nennt man solche inneren Muster „innere Dämonen“. Gemeint sind keine äußeren Wesen, sondern unsere belastenden Gefühle oder Ängste, die uns bedrängen können, oft solche, die wir schwer benennen können. Die buddhistische Lehrerin Tsültrim Allione hat dafür eine Praxis in fünf Schritten entwickelt. Sie hilft uns, schwierigen Gefühlen mit Mitgefühl zu begegnen und die Energie, die darin steckt, in etwas Hilfreiches und Kraftvolles zu verwandeln. Diese Mitgefühlspraxis mit den eigenen Schattenseiten heißt „Das Nähren der eigenen Dämonen“ oder auf Englisch Feeding Your Demons®. Mit dieser Methode lernen wir, wie wir nicht gegen unsere Ängste ankämpfen, sondern ihnen mit Mitgefühl begegnen, sie also bildlich gesprochen „nähren“, um so erfahren, warum sie eigentlich da sind und was sie wirklich brauchen. Auf der Homepage wolfandreasliebert.de können Sie meine eigenen Erfahrungen mit dieser Methode nachlesen. Dort finden Sie auch Studien, die ihre Wirksamkeit untersuchen.

Innere Stärke für den Alltag gewinnen

Wenn wir uns uns selbst zuwenden, nach innen schauen und unseren Schwierigkeiten nicht ausweichen, sondern ihnen mit Mitgefühl begegnen, löst sich oft viel innere Energie. Dann können sich unser Selbstverständnis und unser Handlungsspielraum erweitern. So wird nach und nach klarer, was unser eigener, einzigartiger Weg ist, was uns wirklich wichtig ist und wir beginnen, in der Welt in neuer Weise zu wirken.

Kurstermin und Anmeldung

Dieser dreiteilige Kurs bietet Raum, all das auszuprobieren. Er beginnt am 6.11.2026 in der Volkshochschule Koblenz .

Wer seinen eigenen Weg inmitten der ganzen Veränderungen erkennen will, ist herzlich willkommen. Alles, was Sie brauchen, sind Offenheit und Neugier.