Ist der Prothesengott an allem schuld?


Erschöpferisch – Aschermittwoch der Künstler 2026 in Koblenz, 18. Februar 2026, 10 Uhr, Koblenz, Herz-Jesu-Kirche, Eintritt frei

Der Aschermittwoch der Künstler wird in über 100 Städten weltweit gefeiert. Dieses Jahr fällt der Aschermittwoch auf den 18. Februar. In Koblenz beginnt der Aschermittwoch der Künstler um 10 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche mit einem ungewöhnlichen, ökumenischen Gottesdienst, in den verschiedene künstlerische Darbietungen, Musik, Theater, poetische Lesung, Installation und Performance eingebettet sind. Danach geht es um 12 Uhr mit der Eröffnung einer Ausstellung im Haus Metternich weiter.

Das Thema des diesjährigen Aschermittwochs der Künstler lautet: erschöpferisch, ein Wortspiel aus schöpfen, schöpferisch tätig sein und erschöpft sein. Gerade das Erschöpftsein erfahren derzeit viele Menschen bei sich selbst oder im Freundeskreis. Aber warum greift diese Erschöpfung gerade so um sich? Dies werde ich in meiner Ansprache am Vormittag in der Herz-Jesu-Kirche aufgreifen. Dabei wird der Prothesengott im Mittelpunkt meiner Ansprache im morgendlichen Gottesdienst stehen.

Ein sehr seltsames, von Sigmund Freud geprägtes Wort: Prothesengott. Was entstehen da für Vorstellungen, wenn man dieses Wort liest oder hört? Wie sieht ein Prothesengott aus? Was macht er? Ist er eher hilflos oder im Gegenteil sehr mächtig? Und was hat der Prothesengott mit dem Motto dieses Aschermittwochs der Künstler, diesem ebenfalls sehr seltsamen Wort erschöpferisch, zu tun?

Fortsetzung folgt…